PPP
Unternehmen HOCHTIEF PPP Solutions Kompetenzen
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Kompetenzen

Warum Projekte mit HOCHTIEF PPP Solutions realisieren?
Weil sie mehr Sicherheit schaffen.

  • Die Gewissheit, mit einem ebenso erfahrenen wie innovativen Baudienstleister zusammenzuarbeiten
  • Berücksichtigung der Interessen aller Projektbeteiligten sowie Dritter in Umwelt- und Planungsfragen
  • Dauerhafte Qualität für die Projekte: hochwertige Materialien, hervorragendes Ingenieurswissen, professionelles Projektmanagement, Terminsicherheit und ganzheitliche Betriebsführung
  • Minimierte Risiken: langfristige Verträge, ausgewogene Risikoverteilung, Planungssicherheit, Transparenz, Investitionsorientierung und –sicherheit
  • Schnellere Umsetzung: Zugriff auf Know-how eines der größten internationalen Baudienstleisters
  • Optimierte Lebenszykluskosten: integriertes Projektmanagement mit langfristiger Planung von Anfang an, Einbindung von Investoren, laufende Kostenkontrolle
  • Verantwortung für Gewährleistung bei privatem Partner
  • Nachhaltige Entlastung des öffentlichen Budgets

Entwicklung des Konzessionsgeschäfts

HOCHTIEF Solutions verfügt über langjährige Erfahrung in der Planung, in der Finanzierung und im Betrieb von Infrastruktur. Zu den Geschäftsfeldern des Segments PPP Solutions gehören Transport Infrastructure, Social Infrastructure sowie weitere Public-Private-Partnership-(PPP-)Projekte.

HOCHTIEF hatte bereits früh begonnen, seine klassischen Ingenieur- und Generalunternehmerleistungen systematisch weiterzuentwickeln. Das Unternehmen wurde zunächst im Bau und in der Finanzierung von Flughäfen aktiv, später auch im Flughafenmanagement (Flughafen Athen, 1996/2001). Den Betrieb von Mautstraßen übernimmt der Konzern seit Ende der 1990er Jahre.

Den Betrieb von Mautstraßen übernahm HOCHTIEF erstmals Ende der 1990er Jahre. Im Jahr 1999 erhielt das Unternehmen den Zuschlag für die Konzession des Herrentunnels, einer Straße unter dem Fluss Trave bei Lübeck, Deutschland. Im Jahr 2001 folgte der Auftrag der chilenischen Regierung bezüglich Planung, Finanzierung, Bau und Betrieb des Vespucio Norte Express, einem rund 30 Kilometer langen Teilstück der Ringautobahn um die chilenische Hauptstadt Santiago de Chile. Weitere Projekte folgten: Tunnel San Cristóbal, Chile (2005), Nordautobahn A5, Österreich (2006), Autobahn A4, Deutschland (2007), Autobahnen Elefsina-Patras-Tsakona und Maliakos-Kleidi, Griechenland (2008), Autobahn A8, Deutschland (2011), Northeast Anthony Henday Drive, Kanada (2012), Presidio Parkway, Kalifornien (2012), Autobahn A1/A6, Niederlande (2012), A7, Deutschland (2014), New Champlain Bridge, Kanada (2015), A6, Deutschland (2016). Im September 2012 hat HOCHTIEF seine Anteile an der Projektgesellschaft des Vespucio Norte Express in Chile verkauft und damit den Wert eines reifen Infrastrukturassets realisiert. Ende des Jahres 2014 hat HOCHTIEF hat seine Anteile an der Konzessionsgesellschaft des Projekts A4 – Umfahrung Hörselberge – in Thüringen veräußert. Im Juni 2015 hat HOCHTIEF seine Anteile an der Konzessionsgesellschaft der Mautautobahn Tunnel San Cristóbal in Santiago de Chile verkauft.

Mit der Gründung der HOCHTIEF PPP Operations GmbH im Jahr 2014 hat HOCHTIEF seine mehr als zehnjährige Erfahrung im Betrieb von Straßen in einer eigenen Gesellschaft zusammengefasst.

Im Geschäftsfeld Social Infrastructure ist HOCHTIEF seit Ende des Jahres 2003 aktiv. Den Zuschlag für das derzeit größte PPP-Projekt im öffentlichen Schulbau in Deutschland erhielt das Unternehmen im Jahr 2004. Dabei handelt es sich um die Planung, Finanzierung, Sanierung und den Betrieb von insgesamt 50 Schulen im Kreis Offenbach.

Ebenfalls im Jahr 2005 erhielt der Konzern den Auftrag zum Bau des Rathauses der Stadt Gladbeck, welches seit Oktober 2006 in öffentlich-privater Partnerschaft betrieben wird.

Es folgten weitere Aufträge im öffentlichen Hochbau (Schulen in Köln, Deutschland, 2005; Berufsschulzentrum Leverkusen, Deutschland, 2005; Gesamtschule Köln-Rodenkirchen, Deutschland, 2007; Schulen Frankfurt am Main, Deutschland, 2007; Rathaus Moers, Deutschland, 2009; Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn, Deutschland, 2010; Schulen Stadt Offenbach, Deutschland, 2010; Schulen Braunschweig, Deutschland, 2011; Dortmunder U, Deutschland 2013, Gymnasium Halstenbek, Deutschland, 2014; Ballettprobenhaus am Rhein, Deutschland, 2014; Polizeipräsidium Aachen, Deutschland, 2015; Landeslabor Berlin-Brandenburg, Deutschland, 2015).

Darüber hinaus setzt HOCHTIEF Solutions das erste PPP-Hochbauprojekt der Bundesrepublik Deutschland um: In München plant, finanziert und betreibt das Unternehmen seit dem Jahr 2008 die Fürst-Wrede-Kaserne.

Bereits im Jahr 2005 gelang mit dem Sports College Manchester der Eintritt in den britischen PPP-Markt. Im gleichen Jahr nahm das Unternehmen mit der Cork School of Music seine Aktivitäten in Irland auf.

Mit Gründung von HOCHTIEF PPP Schools Capital im Jahr 2006 übernahm ein Investor Teile des HOCHTIEF-Schulportfolios. Auf diese Weise wurde die Voraussetzung geschaffen, bei bestehenden Projekten frühzeitig eine Wertsteigerung zu realisieren.

HOCHTIEF PPP Schools Capital umfasst Schulen in Manchester, Salford, North und East Ayrshire und Bangor (Großbritannien) sowie in Cork (Irland). HOCHTIEF bleibt weiterhin dafür zuständig, diese Projekte zu bewirtschaften und zu verwalten.

Mit den zehn Schulen in Alberta (ASAP II), Kanada, gewann HOCHTIEF im April 2010 den ersten Auftrag für eine Public-Private-Partnership in Nordamerika. Im September 2010 erhielt das Unternehmen den Zuschlag für sein zweites PPP-Projekt in Kanada. In der Provinz Ontario plante, finanzierte und baute es insgesamt 18 Polizeieinrichtungen, zu denen sieben Polizeistationen, acht forensische Labore sowie drei Kommandozentralen gehören. Im September 2012 hat HOCHTIEF den Financial Close für zwölf weitere Schulen in der Provinz Alberta (ASAP III) erreicht. Mit dem Verkauf seiner Anteile an den Projekten ASAP II (2013), Ontario Provincial Police (2015) und ASAP III (2016) hat HOCHTIEF den Wert reifer Assets realisiert.

Nachhaltigkeit
Nachhaltiges Handeln als wesentlicher Bestandteil des Geschäftserfolgs

Alle weltweiten Projekte von PPP Solutions wirken sich auf das öffentliche Leben und die Umwelt aus. Wir sind uns dieser gesellschaftlichen sowie ökologischen Verantwortung bewusst und haben die Selbstverpflichtung zu nachhaltigem Handeln in den HOCHTIEF-Unternehmensleitlinien festgeschrieben. Bei sämtlichen Aktivitäten berücksichtigen wir ökologische Aspekte und nutzen moderne, umweltschonende Technologien.

Ein gemeinsames Ziel

Wir sind uns bewusst, dass PPP Solutions mit seinen Projekten Lebensräume gestaltet und die Umwelt für lange Zeit prägt. Dieser Verantwortung stellen wir uns durch nachhaltiges Handeln. Häufig liegen die Investitionskosten für innovative Alternativen höher als für traditionelle Anlagen. Die Mehrausgaben werden jedoch in den meisten Fällen durch niedrigere laufende Kosten des Betriebs kompensiert. Auch das ist ein Grund dafür, dass PPP Solutions die Umweltfreundlichkeit seiner Beteiligungsprojekte aktiv weiter vorantreiben wird – zum Wohle der heutigen und zukünftigen Generationen.

Straßenbauprojekte stoßen bei Umweltschützern häufig schon vor Baubeginn auf Kritik. HOCHTIEF Solutions bemüht sich mit Erfolg, solche Bedenken durch vielfältige Aktivitäten zum Schutz von Flora und Fauna überzeugend zu entkräften. Dafür steht beispielsweise der Neubau der A4 in Thüringen. Hier entwickelten Straßenbauer und Naturschützer gemeinsam ein umfangreiches Konzept zum Erhalt der Natur. So entstand unter anderem ein neuer Biotopverbund, der den Nationalpark Hainich wieder mit dem Thüringer Wald verbindet. Drei Talbrücken und andere sogenannte Durchlassbauwerke tragen dazu bei, dass Tiere wie Wildkatzen, Marder, Igel oder Eichhörnchen heute über weit größere Lebensräume verfügen als vor dem Neubau.

Die angespannten Haushalte von Staat, Ländern und Kommunen machen es häufig unmöglich, öffentliche Gebäude zu sanieren und zu modernisieren. HOCHTIEF Solutions bietet deshalb die dringend notwendige Alternative, finanziert, plant und betreibt solche Immobilien. Ein Beispiel ist die neue Gesamtschule in Köln-Rodenkirchen – ein Vorzeigeobjekt für die gelungene Kombination von Ökologie und Ökonomie. Dies gelingt unter anderem durch eine leistungsstarke Photovoltaik-, eine Wärmepumpenanlage sowie modernste Dämmung.

Auch beim PPP-Schulprojekt Salford & Wigan BSF erfüllen wir hohe Nachhaltigkeitsstandards. So werden beispielsweise alternative Energietechnologien genutzt, die CO2-Emissionen der modernisierten beziehungsweise neu gebauten Schulen deutlich reduziert und Bauschutt wiederverwertet.

Außerdem beziehen wir, so weit möglich, Lieferanten und Dienstleister aus der Region der Projekte mit ein.